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Cath­le­en Mei­er - Leicht ist nur der Staub - Bild­haue­rei

Cath­le­en zielt mit ihren Figu­ren direkt in mein Herz. Sie sind wahr­haf­tig, die­se Bild­nis­se, so wie die­se Künst­le­rin und ihre Arbeit es immer gewe­sen ist. Offen, ehr­lich, schmerz­haft und wun­der­voll. Monu­men­tal bis in die kleins­te plas­ti­sche Arbeit. Es ist nicht mög­lich, sich dem zu ent­zie­hen. Ich lie­be die Wut und den Zorn in ihren Arbei­ten, die gro­ße Erzähl­kunst, die sich sowohl in ihren plas­ti­schen Arbei­ten, wie auch in ihren fili­gra­nen fein kom­po­nier­ten und trotz­dem wuch­ti­gen schwarz-weiß Holz­schnit­ten wie­der­fin­det. Ein Laby­rinth aus Lini­en und Fur­chen, die immer und direkt auf die The­men zei­gen, die die Bild­haue­rin beschäf­ti­gen - die Schick­sa­le Ein­zel­ner, die sich immer im Gro­ßen und gan­zen wider­spie­geln: Men­schen im Krieg, das Leid der Flücht­lin­ge welt­weit, die Fol­gen der jüngs­ten deut­schen Ver­gan­gen­heit. Aber auch ihr eige­nes Leben, ihre eige­ne Geschich­te. Cath­le­en Mei­er ist es nicht mög­lich, gefäl­lig schö­ne Din­ge zu schaf­fen. Sie muß mit offe­nen Augen durch die­se Welt gehen und auf DAS zei­gen, was sie sieht und nicht gut­hei­ßen kann. Das tut weh. Und soll es auch. Und trotz­dem, oder gera­de des­halb, berüh­ren ihre Arbei­ten tief, und gehö­ren für mich zum Wich­tigs­ten und auch zum Schöns­ten was Kunst leis­ten kann. (Susan­ne Theu­mer)


ZUR ERÖFF­NUNG DER AUS­STEL­LUNG AM DIENSTAG, DEM 28. APRIL 2026 UM 19.00 UHR ODER ZU EINEM SPÄ­TE­REN BESUCH LADEN WIR SIE UND IHRE FREUN­DE HERZ­LICH IN DIE GALE­RIE HIM­MEL­REICH EIN.

Es spricht: Alfons Scholz
Musik zur Ver­nis­sa­ge: Zsolt Vison­tay, Vio­li­ne

Bild 1: Cath­le­en Mei­er, Mag­de­bur­ger Jungs, Holz­plas­tik, 2014, Foto: Falk Wen­zel
Bild 2: Cath­le­en Mei­er, The day after your wars, 2025/26, Foto: Falk Wen­zel

Gale­rie Him­mel­reich, Brei­ter Weg 213b, Ecke Danz­stra­ße, 39104 Mag­de­burg, Tel. 0391/5430114, E-Mail: info@galerie-himmelreich.de

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Klaus Wal­ter, SCHE­MEN, Male­rei, Zeich­nung

2. Juni bis 3. Juli 2026


Gefun­de­nes, Zufäl­li­ges bil­det den Stoff für mei­ne Arbei­ten. Am Anfang eines jeden Bil­des steht die visu­el­le Sen­sa­ti­on (im dop­pel­ten Sin­ne des eng­li­schen sen­sa­ti­on: als Sin­nes­ein­druck und Auf­se­hen). Mei­ne Auf­merk­sam­keit gilt ganz der Erschei­nung: den Ober­flä­chen, den Struk­tu­ren, den Licht­ef­fek­ten. Aber die Häu­ser, Räu­me, selt­sa­men Orte und Figu­ren sind los­ge­löst von ihrer Bestim­mung und schei­nen immer noch auf etwas ande­res hin­zu­wei­sen, als auf das, was sie so ein­deu­tig zu beschrei­ben vor­ge­ben. Die Din­ge in ihrem kla­ren Augen­schein blei­ben sche­men­haft. Klaus Wal­ter

Meis­tens ist das hell Beschie­ne­ne in Klaus Wal­ters Gemäl­den etwas, dem das Licht auf wenig barm­her­zi­ge Art zusetzt. Kei­nes­wegs ist es ein Licht, das etwas zum Erblü­hen bringt und wärmt. Viel­mehr ten­diert es dazu, bloß­zu­stel­len. Die­ser Umstand hat mit dem Cha­rak­ter der in vie­len sei­ner Bil­der kon­sta­tier­ten struk­tu­rel­len und ästhe­ti­schen Fol­gen aktu­el­ler Zivi­li­sa­ti­ons­aus­brei­tung zu tun - mit ihrer Natur­fer­ne und -frem­de, aber auch mit ihrer Eigen­schaft, Gefäng­nis oder wenigs­tens die Hül­le einer mensch­li­chen Ver­lo­ren­heit zu sein. Kat­rin Arrie­ta (im Kata­log zur Aus­stel­lung Ver­füh­rung Licht, Staat­li­ches Muse­um Schwe­rin 2021)


ZUR ERÖFF­NUNG DER AUS­STEL­LUNG AM DIENSTAG, DEM 2. JUNI 2026 UM 19.00 UHR ODER ZU EINEM SPÄ­TE­REN BESUCH LADEN WIR SIE UND IHRE FREUN­DE HERZ­LICH IN DIE GALE­RIE HIM­MEL­REICH EIN.

Es spricht: Alfons Scholz
Musik zur Ver­nis­sa­ge: Jer­zy Boja­now­ski, Kla­ri­net­te

Bild 1: Klaus Wal­ter, Fun­dus, Öl auf Lein­wand, 2022, 90 x 105 cm
Bild 2: Klaus Wal­ter, Lich­tung, Öl auf Lein­wand, 2025, 40 x 50 cm
(Cour­te­sy Gale­rie Hart­wich Rügen)

Gale­rie Him­mel­reich, Brei­ter Weg 213b, Ecke Danz­stra­ße, 39104 Mag­de­burg, Tel. 0391/5430114, E-Mail: info@galerie-himmelreich.de