
derzeitige Ausstellung
Frank Borisch, „nature morte“, Malerei
15. September bis 16. Oktober 2026
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Manche sagen - zu Blumensträußen und abgeschnittenen Blumen „gemordete Blumen“ - Frank Borisch hat häufig und immer wieder Blumensträuße gemalt, mit Interesse und Bewunderung für die Hervorbringungen der Natur. Die berühmten niederländischen Maler haben gern in ihren Stillleben Früchte, Blumen, erlegte Tiere dargestellt, als Ausdruck der Freude und des Lebensgenusses. Es ist ein uralter Trieb des Menschen, den natürlichen Reichtum der Erde zu genießen - das Leben damit zu gestalten. Im Französischen heißt Stillleben „nature morte“ und somit findet man bei Bildbezeichnungen von Stillleben „nature morte“. Das klingt für unsere Ohren wie „gemordete Natur“. Die Gefährdung in diesem Begriff ist existenziell und assoziiert Klimawandel, Waldsterben, architektonische Relikte des letzten Weltkrieges und die brisanten Gefährdungen und Zerstörungen der Gegenwart. Eine Widerspiegelung dieser angetippten Bereiche oder Sujets ist in Frank Borischs Ausstellung „nature morte“ zu sehen.
„Nature morte“ klingt nach Gewalt - aber bedeutet das Stillleben! Es verknüpft Elemente unseres Umfeldes und verleiht ihnen einen neuen Inhalt, der sie vom Alltäglichen abgrenzt; die Einbeziehung naturhafter Bestandteile - Pflanzen, Blumen etc. - sorgt für Lebendigkeit und Nähe zur Natur. Die stilllebenhafte Darstellung von Architektur erweitert den Begriff nochmals. (Text: Helga + Frank Borisch)

ZUR ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG AM DIENSTAG, DEM 15. SEPTEMBER 2026 UM 19.00 UHR ODER ZU EINEM SPÄTEREN BESUCH LADEN WIR SIE UND IHRE FREUNDE HERZLICH IN DIE GALERIE HIMMELREICH EIN.
Es spricht: Alfons Scholz
Musik zur Vernissage: Marin Müller Akkordeon
Bild 1: Frank Borisch, “Damals”, Eitempera + Öl, 2015, 100 x 120 cm
Bild 2: Frank Borisch, “Großer Trockenstrauß”, Pastell, 2023, 100 x 70 cm
Galerie Himmelreich, Breiter Weg 213b, Ecke Danzstraße, 39104 Magdeburg, Tel. 0391/5430114, E-Mail: info@galerie-himmelreich.de
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Bevorstehend
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG DANIELA GORBUNOW, „GOTOS GARTEN“, COLLAGEN, AM DIENSTAG DEM 20. OKTOBER 2026 UM 19.00 UHR
Daniela Gorbunow, „Gotos Garten“, Collagen
20. Oktober bis 20. November 2026

In Erfurt geboren, studierte sie in Magdeburg und später in Halle an der Burg Giebichenstein. Derzeit lebt und arbeitet sie in der Gartenstadt Reform Magdeburg. Ihre Werke sind das Resultat einer immerwährenden Spieltätigkeit. Wachsen und Vergehen, Samen unterschiedlichster Form, teils eingeschöpft in Papier, sind durchgehendes Thema der letzten Jahre. Die Vielschichtigkeit der Bilder entsteht durch Bedrucken, Collagieren oder Prägen wertvoller Lokta- oder Kozopapiere. Selten oder kaum sind in den Arbeiten Menschen abgebildet - eher schon ihre Hinterlassenschaften. Achtlos weggeworfenes, unnötig verschwendetes wird von der Künstlerin aufgesammelt und oft, gewürzt mit einer Prise Humor, neuer Bedeutung zugeführt. So ist auch ihr Atelier eher ein Zuhause zwischen Spielplatz, Werkstatt, Sammlungsfläche und Garten. Lässt der Besucher den Blick hier schweifen, findet er zwischen “Pflanzenalphabeeten”, unzähligen Papieren, Farben, Kästen, Hölzern und Stoffen im besten Fall seinen eigenen Spieltrieb wieder. Daniela Gorbunow betreibt Wahrnehmungsforschung. Gefundene Fragmente sind für sie Anlass zur Weiterentwicklung, Scheitern und Zerstören, um behutsam neue Verbindungen zu schaffen, sind Teil des Arbeitsprozesses. So verstand Daniela Gorbunow auch die langjährige kreative Tätigkeit mit Kindern im Kunstunterricht und bei länderübergreifenden Buchprojekten. Großes Interesse an der Kunst der Outsider führte unweigerlich in das Atelier des Kunstvereins Zinnober. Es ergab sich ein herzerfrischender Kontakt. Lust am künstlerischen Arbeiten, experimentelles Drucken und äußerst fröhliche Unternehmungen, z.B. zu den Schlumpern nach Hamburg, prägten mehrere gemeinsame Jahre. Neugier und Entdeckerfreude motivieren ihr Tun und so organisierte sie etliche Jahre Fortbildungsreisen für Kunstlehrer aus Sachsen-Anhalt in verschiedene europäische Länder. Derzeit leitet Daniela Gorbunow einen Kurs für kunstinteressierte Erwachsene im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg. Eine besondere Reise führte sie im vergangenen Jahr nach Japan. Eindrücke davon sind ebenfalls Teil der Ausstellung in der Galerie Himmelreich. (gekürzt)

ZUR ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG AM DIENSTAG, DEM 20. OKTOBER 2026 UM 19.00 UHR ODER ZU EINEM SPÄTEREN BESUCH LADEN WIR SIE UND IHRE FREUNDE HERZLICH IN DIE GALERIE HIMMELREICH EIN.
Es spricht: Grit Leue und Daniela Gorbunow
Musik zur Vernissage: Atsuko Koga, Flöte
Bild 1: Daniela Gorbunow, „Blumenvase“, Collage, 2025
Bild 2: Daniela Gorbunow, „Im Gewächshaus II“, Collage, 2026
Galerie Himmelreich, Breiter Weg 213b, Ecke Danzstraße, 39104 Magdeburg, Tel. 0391/5430114, E-Mail: info@galerie-himmelreich.de